Der Albert Cuypmarkt in De Pijp ist einer der bekanntesten Straßenmärkte Amsterdams. Entdecke Essensstände, Einkaufsmöglichkeiten und praktische Tipps für deinen Besuch.
In diesem Leitfaden
Gründung und Geschichte des Marktes
Die Geschichte des Albert Cuypmarkts reicht bis zum schnellen Wachstum Amsterdams im späten 19. Jahrhundert zurück. Als immer mehr Arbeiter nach De Pijp zogen, wurde der informelle Straßenhandel alltäglich. Die Stadt griff ein, um das Gedränge durch ungeregelte Verkaufswagen und Stände zu ordnen. 1905 wurde der Markt offiziell als städtischer Markt eingerichtet. Anfangs fand er nur samstagabends statt. Wegen der großen Nachfrage wurde er später auf sechs Markttage pro Woche ausgeweitet.
Spätestens 1912 fand der Albert Cuypmarkt an jedem Tag außer Sonntag statt. Damals versorgte er die Arbeiterbevölkerung der Stadt mit frischen Lebensmitteln. Über die Jahrzehnte überstand der Markt wirtschaftliche Umbrüche und Kriegszeiten. Aus einem Markt für die Nachbarschaft wurde ein beliebtes Ziel für Besucher aus aller Welt. Heute reicht das Angebot von Lebensmitteln über Gewürze bis zu Mode und spiegelt die kulturelle Vielfalt von De Pijp wider.
Tipp: Der Albert Cuypmarkt wurde am 1. Juli 1905 durch ein kommunales Dekret formell gegründet.



Lage und Anordnung der Marktstände
Der Albert Cuypmarkt erstreckt sich über rund 600 Meter entlang der Albert Cuypstraat. Der Markt liegt zwischen Ferdinand Bolstraat und Van Woustraat. Die lange, gerade Straße bietet Platz für zahlreiche Händler und lässt Besuchern dennoch Raum zum Bummeln. An vollen Markttagen gibt es rund 260 Stände.
Die Händler bieten unterschiedliche Waren an: Obst und Gemüse, Fisch, Textilien und Lederwaren stehen oft dicht beieinander. Die Stände sind ähnlich aufgebaut, doch ihr Angebot wechselt mit der Jahreszeit. Außerhalb der Marktzeiten ist die Straße wieder öffentlich zugänglich. Deshalb werden die Marktstände jeden Morgen aufgebaut und am Abend abgeräumt, damit Reinigung und Verkehr Platz haben.
Tipp: Der Albert Cuypmarkt besteht bei vollem Betrieb aus genau 260 Ständen.
Albert Cuypmarkt, Amsterdam
Niederländische Spezialitäten und Lebensmittel
Ein großer Teil des Albert Cuypmarkts ist niederländischen Spezialitäten gewidmet. An manchen Ständen gibt es rohen Hering, der traditionell mit Zwiebeln und Gewürzgurken serviert wird. Ein weiterer Klassiker ist die Stroopwafel: Zwei dünne Waffeln umschließen eine karamellartige Sirupfüllung. Viele Händler bereiten sie direkt vor Ort frisch zu.
Neben Snacks zum direkten Verzehr findest du auf dem Markt niederländischen Käse wie Gouda und Edamer in verschiedenen Reifegraden. Dazu kommen Geflügel, Blumen und Haushaltswaren. Traditionelle Produkte stehen neben internationalem Streetfood wie Falafel und Frühlingsrollen. Diese Mischung spiegelt die vielfältige Esskultur Amsterdams wider.
Tipp: Frisch verkaufte Stroopwafeln auf dem Markt werden in der Regel bei einer Temperatur zwischen 160°C und 180°C auf einem speziellen Eisen zubereitet.
(Dieser Beitrag wird nach diesem Block fortgesetzt)

P.C. Hooftstraat – Amsterdams Luxus-Einkaufsstraße
In der eleganten P.C. Hooftstraat nahe dem Museumplein findest du internationale Luxusmarken und Designerboutiquen. Ihr ruhiges, exklusives Einkaufsgefühl unterscheidet sich deutlich vom lebhaften Albert Cuypmarkt mit seinen Ständen und Imbissen.
Die Albert Cuypstraat ist für günstige Marktstände und Streetfood bekannt; die P.C. Hooftstraat steht für Designermode. Ein Besuch beider Straßen an einem Tag zeigt dir zwei sehr unterschiedliche Seiten des Einkaufens in Amsterdam.
Niederländische Spezialitäten und Lebensmittel
Ein großer Teil des Albert Cuypmarkts ist niederländischen Spezialitäten gewidmet. An manchen Ständen gibt es rohen Hering, der traditionell mit Zwiebeln und Gewürzgurken serviert wird. Ein weiterer Klassiker ist die Stroopwafel: Zwei dünne Waffeln umschließen eine karamellartige Sirupfüllung. Viele Händler bereiten sie direkt vor Ort frisch zu.
Neben frisch zubereiteten Snacks findest du auf dem Markt niederländischen Käse wie Gouda und Edamer in verschiedenen Reifegraden. Auch Geflügel, Blumen und Haushaltswaren gehören zum Angebot. Traditionelle Produkte stehen neben internationalem Streetfood wie Falafel und Frühlingsrollen. Diese Mischung zeigt die vielfältige Esskultur von Amsterdam.
Tipp: Frisch verkaufte Stroopwafeln auf dem Markt werden in der Regel bei einer Temperatur zwischen 160°C und 180°C auf einem speziellen Eisen zubereitet.





Kulturelle Sehenswürdigkeiten und Denkmäler
Der Albert Cuypmarkt ist auch ein Ort der Erinnerung. In der Nähe steht die Bronzestatue des niederländischen Volkssängers André Hazes, der in De Pijp aufwuchs. Sie wurde 2005 zum ersten Jahrestag seines Todes enthüllt und steht an der Ecke Albert Cuypstraat und Eerste Sweelinckstraat.
Der Markt trägt den Namen des Malers Albert Cuyp. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Straßen in den neuen südlichen Stadtteilen nach bekannten niederländischen Malern benannt. Zur Identität des Marktes gehören auch der Amsterdamer Dialekt und der Humor der Händler. Filme und Dokumentationen nutzen den Markt immer wieder als Kulisse für das lebendige Amsterdam.
Tipp: Die Bronzestatue des Volkssängers André Hazes befindet sich in der Nähe der Hausnummer 67 an der Ecke der Albert Cuypstraat und der Eerste Sweelinckstraat.

Albert Cuypmarkt Amsterdam: Essen, Stände und Besuchstipps
Der Albert Cuypmarkt in De Pijp ist einer der bekanntesten Straßenmärkte Amsterdams. Entdecke Essensstände, Einkaufsmöglichkeiten und praktische Tipps für deinen Besuch.
Umgebung und Anreise
Der Albert Cuypmarkt ist Teil eines Viertels mit vielen Geschäften und Cafés. In den Erdgeschossen entlang der Marktstraße befinden sich feste Läden, darunter Restaurants mit internationaler Küche und Modeboutiquen. So kannst du an den Marktständen und in den Geschäften einkaufen. De Pijp ist außerdem für seine vielen Frühstücks- und Brunchlokale bekannt, die besonders morgens Besucher anziehen.
Den Markt erreichst du bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Metrolinie 52 (Nord-Süd-Linie) hält an der Station De Pijp nahe der Kreuzung von Ferdinand Bolstraat und Albert Cuypstraat. Vom Amsterdamer Hauptbahnhof dauert die Fahrt weniger als zehn Minuten. Auch die Straßenbahnlinien 4 und 24 halten in der Nähe. Fahrräder müssen in den dafür vorgesehenen Bereichen abgestellt werden; während der Markt geöffnet ist, darfst du nicht durch die Marktgassen radeln.
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Marktregeln und praktische Besuchstipps
Für den Albert Cuypmarkt gelten städtische Regeln, die einen sicheren Betrieb gewährleisten. Üblicherweise ist er montags bis samstags von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Sonntags und an manchen Feiertagen, etwa am Königstag, bleibt er geschlossen. Während der Marktzeiten ist die Straße für motorisierte Fahrzeuge einschließlich Lieferwagen gesperrt.
Händler brauchen eine Genehmigung für den Verkauf auf dem Markt. Manche Stände werden seit Generationen von denselben Familien geführt. Viele Händler akzeptieren Debit- und Kreditkarten; für kleine Einkäufe ist Bargeld dennoch praktisch. Toiletten findest du in nahegelegenen Cafés oder an einzelnen Stellen in De Pijp. Für die Nutzung wird mitunter eine geringe Gebühr verlangt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann ist der Albert Cuypmarkt geöffnet?
Der Markt ist montags bis samstags von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Ist der Albert Cuypmarkt sonntags geöffnet?
Nein, der Markt ist jeden Sonntag und an bestimmten Feiertagen geschlossen.
Wo kann ich in der Nähe des Marktes parken?
Der zuverlässigste Parkplatz ist der APCOA Parking Heinekenplein, der nur einen kurzen Spaziergang vom Eingang der Ferdinand Bolstraat entfernt liegt.
Kann ich Souvenirs am Albert Cuypmarkt finden?
Ja. Mehrere Stände verkaufen niederländische Souvenirs wie Holzschuhe, Magnete und Kleidung.
Wie komme ich vom Hauptbahnhof Amsterdam zum Markt?
Am schnellsten fährst du mit der Metrolinie 52 (Nord-Süd-Linie) bis zur Station De Pijp.
Quellen
- Albert Cuyp Markt Offiziell. (2024). Geschichte und Anbieterinformationen.
- I amsterdam. (2024). Albert Cuypmarkt: Der größte Freiluftmarkt Europas.
- Metro 52. (2024). GVB-Fahrpläne und Bahnhofsinformationen für De Pijp.
- Rijksmuseum. (n.d.). Biografie von Albert Cuyp (1620-1691).
- Wikipedia-Mitwirkende. (2024). Albert Cuyp-Markt.

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